Über Uns

Aufgaben und Ziele

Tübingen soll eine barrierefreie Stadt werden und Menschen mit Behinderungen soll mehr Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht werden. Auch im Sport soll die Inklusion verbessert werden. Der Stadtverband für Sport und die Stadtverwaltung möchten gemeinsam die Inklusion von Menschen mit Behinderung im Sportbereich vorantreiben. Wir wünschen uns, dass nicht nur von Inklusion gesprochen wird, sondern dass sie gelebt wird und ein neues Denken in dem Sinne sattfindet:

Was möchtest du – was kann ich für dich tun im Tübinger Sport?

 

Wir möchten im Tübinger Sport die Interessen von Menschen mit folgenden Behinderungen berücksichtigen:

  • Menschen mit  einer Sinnesbehinderung
  • Menschen mit einer Lernbehinderung
  • Menschen mit einer körperlichen Behinderung
  • Menschen mit einer geistigen Behinderung
  • Menschen mit einer psychischen Behinderung

 

Folgende übergeordnete Ziele wollen wir dabei verfolgen:

  1. Positives Erleben der Beteiligten
  2. Jeder wird so angenommen und darf sich so einbringen,  wie sie oder er es kann.
  3. Fröhliches und partnerschaftliches Miteinander
  4. Steigerung von Lebensfreude und Lebensqualität
  5. Inklusion ist nicht nur ein Wort, sie kann auch funktionieren

 

Für die Umsetzung der Aufgaben und Ziele hat sich im Frühjahr 2012 eine Projektgruppe gebildet:

 

 

Projektgruppe mindmap2

Vertreten durch:

  • SfS: Norbert Moosburger und Alexander Breitung
  • Universitätsstadt Tübingen: Abteilung Schule und Sport: Tillmann Ottmar
  • Koordinationsstelle für Seniorenarbeit und Inklusion: Babara Kley
  • LWV.EH:  Wiebke Peters
  • Institut für Sportwissenschaft: Anke Goriss
  • Rollstuhlsport- und Kulturverein (RSKV):  Alexander Breitung
  • Referent für Inklusions Sport B-W (Bison): Martin Sowa

Die Projektgruppe arbeitet eng zusammen mit dem Sozialforum Tübingen e.V. und ist vernetzt mit der Lebenshilfe Tübingen, dem Freundeskreis Mensch, der Familienbildungsstätte und dem DRK Tübingen.

 

 

Aufgaben der Projektgruppe

  • Kontaktaufnahme zu Sportlerinnen und Sportlern sowie Betroffenen
  • Kontaktaufnahme zu Vereinen und Organisationen
  • Vermittlung von Sportangeboten
  • Organisation von Fahrdiensten
  • Beratung der Vereine und Übungsleiter-/innen
  • Bedarfserhebung und Entwicklung neuer Angebote
  • Beratung bei Regeln und Ausrüstung
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Bestandsaufnahme und Konzeption von Sportangeboten
  • Persönliche Gespräche
  • Unterstützung von Veranstaltungen, z.B. Sportfeste

 

Hierfür haben wir folgende Rahmenbedingungen geschaffen:

  • Einstellung eines FSJ-Mitarbeiters
  • Assistenz durch einen FSJ-Mitarbeiter
  • Anmietung eines Büroraumes
  • Einrichtung fester Fahrerdienste (auch für Rollstuhlfahrer)
  • Finanzierung durch die Stadt

 

Damit sollen folgende Ziele erreicht werden:

  • Vermehrte Sportangebote für Menschen mit einer Behinderung
  • Durch breiterer Öffentlichkeitsarbeit Einbeziehung von vielen Menschen in das Thema Inklusion.
  • Erhöhung des Bekanntheitsgrades der Projektgruppe
  • Gesicherte Finanzierung durch die Stadt
  • Stärkere Einbeziehung von Interessenten aus Selbsthilfegruppen
  • Fortbildung für Übungsleiterinnen und Übungsleiter zum Thema „Inklusion durch Sport“

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